Turbulenter Judo- Jahresabschluss

Zum Jahresabschluss standen noch verschiedene Aktivitäten der Judoabteilung des TUS Hohne/Spechtshorn auf dem Programm: Gürtelprüfungen, das traditionelle Weihnachtsturnier und die „Offene Matte“.

Um die Lernfortschritte und den Leistungsstand der Judoka zu überprüfen, werden in bestimmten Abschnitten Prüfungen auf unterschiedlichen Ebenen durchgeführt. Für die unteren Graduierungen 6. – 3. Kyu (Schülergürtel Orange bis Grün) konnten Anfang Dezember die geforderten Leistungen auf Vereinsebene gezeigt werden. Fast zwanzig Judoka erreichten ihr angestrebtes Ziel. Die fünf Judoka des TUS Hohne/Spechtshorn, die den 2. bzw. 1. Kyu – Grad (Blau- u. Braungurt) anstrebten, mussten sich vor der Kreisprüfungskommission behaupten. Die qualitativen Ansprüche waren entsprechend höher und das Programm umfangreicher. Nach intensiver Vorbereitung (Kreisvorbereitungslehrgang und Wochenendbeschulungen) und konzentrierter zweistündiger Prüfung freuten sich alle Anwärter über ihren neuen Kyu – Grad. Steffen Jankowski, Florian Ebel und Vivien Kugel sind nun berechtigt und verpflichtet den Braungurt und Franziska Enskonatus und Louissa Breitenfeld den blauen Gürtel zur Judobekleidung zu tragen.

Einen Tag nach Nikolaus fand das traditionelle Weihnachtsturnier für Kinder und Jugendliche (6 – 14 Jahre) statt. Der Wettkampf mit seinen Angriffs- und Verteidigungshandlungen gehört zu den elementarsten Erfahrungen eines Judoka. Er spürt sofort, ob die eigene Technik z. B. im richtigen Augenblick angesetzt wurde und zum Erfolg kam oder ob der Partner schneller war. Alle, die noch keine Erfahrungen bei offiziellen Wettkämpfen hatten, konnten sich in vertrauter Vereinsatmosphäre versuchen. Mit den Anfängern (6 – 8 Jahre) wurden einfache Übungen mit kämpferischem Charakter durchgeführt. Während des Turniers präsentierten über vierzig Judoka teilweise sehenswerte Techniken. Die älteren Judoka fungierten als Helfer (Zeitnehmer/Listenführer) oder als Kampfrichter und trugen somit zum Gelingen dieser wichtigen Veranstaltung bei.

Den konkreten Abschluss für alle Alters- und Leistungsklassen bildete die „Offene Matte“ mit kleiner Weihnachtsfeier. Nach kurzer Aufwärmarbeit fanden je nach Leistungsstand, Gewicht und Alter über eine Stunde hinweg Randoris (Übungskämpfe) statt. Diese Trainingseinheit war ein Kampftraining mit besonderer Beachtung der Judowerte, da junge unerfahrene Judoka gegen ältere, schwerere Wettkämpfer antreten mussten. Neben der körperlichen Belastung ging es darum, die Werte Ernsthaftigkeit, Mut und Rücksichtnahme zu praktizieren. Die ca. 25 Judoka kamen durch ihr konsequentes aber partnerschaftliches Verhalten voll auf ihre Kosten.

Den Ausklang bildete ein gemütliches Beisammensein mit Tee, Saft und Weihnachtskeksen.

Pia Klara Robotta vom TUS Hohne/Spechtshorn absolvierte erfolgreich die Prüfung zur Trainer C - Lizenz Lernen und Lehren !

Das Jahr 2011 war für Pia Klara Robotta ein sehr anstrengendes aber dafür erfolgreiches Jahr. In der ersten Jahreshälfte konzentrierte sie sich auf ihre Meisterprüfung (1. Dan – Grad). Pia ist nach bestandener Prüfung berechtigt und verpflichtet seit dem 19. Mai 2011 den schwarzen Gürtel zum Judoanzug zu tragen.

Außerdem beendete sie im Sommer erfolgreich ihr duales Studium bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig- Hannover und steht seitdem voll im Berufsleben.

In der zweiten Jahreshälfte beschäftigte Pia sich intensiv mit Struktur, Aufbau, Entwicklung, rechtlichen Fragen, Trainingslehre und didaktisch- methodischen Grundsätzen des Judosports. Nach zwei Wochenend – Lehrgängen und einem neuntägigen Kompaktlehrgang folgte die umfangreiche Prüfung. Es wurden theoretische Kenntnisse in Form einer Präsentation und praktische Inhalte, die in einer Lehrveranstaltung gezeigt werden mussten, abverlangt.

Die wichtigsten Stationen von Pia in der Judoabteilung des TUS Hohne/Spechtshorn sind: langjährige Tätigkeit als aktive Kämpferin (U 11, U 14, U 17) – mehrere Titel als Kreis- und Bezirksmeisterin in Einzel- und Mannschaftswettbewerben bis zur Teilnahme an Landesmeisterschaften – und verlässliche Helferin bei vielen Freizeitaktivitäten sowie langjähriger Funktion als Co – Übungsleiterin.

Das sich ständige Beschäftigen mit der Sportart Judo und das Konzentrieren auf konkrete Aufgabenstellungen, das Geforderte zu verinnerlichen und später auch möglichst vielen Schülern weiterzugeben, ist neben den physisch-technischen Anforderungen der geistig-philosophische Sinn des Judo - Studiums.

Herzlichen Glückwunsch Pia

Steckbrief:

Pia Klara Robotta, geb. am 26.02.1989 in Celle

Judo seit: (offiziell) 1994

Trainer: Siegfried Robotta

Lieblingswurf: Harai- Goshi (Hüftfeger)

Größtes Judoerlebnis: Zuschauerin bei der Judo- WM 2001 in München

Am Judo gefällt mir besonders: … das Trainieren des gesamten Körpers und der respektvolle Umgang mit dem Partner.

Hobbys: lesen, schwimmen und Auto fahren

Ziel: Mit der Schwarzgurt- Prüfung und der Trainer C- Lizenz haben sich wesentliche (Judo-) Ziele erfüllt, aber ich werde weiterhin am Ball bleiben.

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