Geschichte des TuS - Fussball

Fußballherren 1957
Kurt Kneiske

Fußball in den 50er Jahren
Bezirksklassenaufstieg der Ersten Fußballherren 1958
Im Jahr 1957 trug die jahrelange Trainingsarbeit der Fußballabteilung erste Früchte. Der Ersten Herrenmannschaft gelang gegen stärkste Konkurrenz der Aufstieg aus der Kreisklasse B-Süd in die Kreisklasse A. Diese Leistung wurde von der Gemeinde Spechtshorn mit der Einladung der gesamten Mannschaft zum Schützenfestessen gewürdigt. Der Verein ehrte die Spieler mit einem für sie veranstalteten Kameradschaftsabend und überreichte jedem Spieler ein Mannschaftsbild mit Widmung. Auch die anderen Mannschaften boten gute Leistungen. So lag die Zweite Herrenmannschaft in der Vorspielrunde ungeschlagen an erster Stelle und die Mannschaft der B-Jugend wurde Staffelmeister.

In der Kreisklasse A schlug sich die Erste Herrenmannschaft mit nie erwartetem Ehrgeiz und Erfolg. Sie konnte als Aufsteiger die Kreismeisterschaft erringen und 1958 in die Bezirksklasse aufsteigen. Bei der offiziellen Auf-stiegsfeier würdigte der Kreis-fußballverband diese seltene Leistung mit der Verleihung der NFV-Nadel für alle Spieler. Auch der Verein ehrte sie durch Überreichung der Vereinsnadel mit halbem Silberkranz.
Die Mannschaft der A-Jugend eiferte die Erste Herrenmannschaft nach, errang die Staffelmeisterschaft und konnte in die Jugend-Sonderklasse aufsteigen.

Gemeinde Hohne fördert TuS Hohne-Spechtshorn
Da der Sportplatz den Anforderungen der Bezirksklasse nicht entsprach, stellte die Gemeinde dem Verein am Feldmoor einen von Heinrich Bunkenburg (H-Nr. 12) gepachteten Platz zur Verfügung. Auf diesem Platz wurde aber auch, wie auf dem nebenstehenden Bild zu erkennen ist, Handball gespielt.

Leider brachte dieser neue Platz der Ersten Herrenmannschaft nicht die erhofften Erfolge. Nach guten Anfangserfolgen erlitt die Mannschaft durch Verletzungspech mehrere Ausfälle, fand sich trotz großen Einsatzes aller Spieler zum Schluss der zweiten Serie auf dem vorletzten Tabellenplatz und musste wieder in die Kreisklasse A-Süd absteigen.
Der schnelle Aufstieg über zwei Klassen hatte der Mannschaft wohl doch nicht die für die Bezirksklasse notwendige Härte und Spielerfahrung vermitteln können. Eine große Auszeichnung aber wurde der Mannschaft beim Ausscheiden aus der Bezirksklasse zuteil. Sie erhielt den Fairnesspreis dieser Klasse. Trotz aller Härte des Kampfes gegen den Abstieg wurde kein Spieler des Feldes verwiesen oder verwarnt.

Durch die bald notwendige zahlreiche Ersatzgestellung für die Erste Herrenmannschaft wurde die Zweite Mannschaft entscheidend geschwächt und konnte nur noch gelegentlich Vorspiele zu den Spielen der Bezirksklasse bestreiten.
Da der Jugendleiter Martin Raidel sein Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr ausüben konnte, wurde Heinrich Neumann (H-Nr. 4) als Jugendleiter gewählt, der auch das Training der A-Jugend übernahm. Auch eine Schüler- und eine Knabenmannschaft nahmen an den Punktspielen teil. Die Schülermannschaft wurde 1960 Staffelmeister und schlug sich hervorragend in den Spielen um die Kreismeisterschaft.
Für die folgende Spielserie beschlossen die Vereine Hohne/Spechtshorn und Ummern, mit ihren Jugendmannschaften Spielgemeinschaften zu bilden. Diese Mannschaften belegten in den kommenden Jahren in ihren Klassen gute Plätze.
Im Jahre 1964 taten sich auch die zweiten Mannschaften beider Vereine zu einer Spielgemeinschaft zusammen, die aber nicht lange währte.

Willi Dehne übergibt „geordnetes Haus“ an Kurt Kneiske
In der Jahreshauptversammlung 1960 wurde beschlossen, den Vorstand jeweils für eine Amtszeit von zwei Jahren zu wählen. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung, 1962, trat der Erste Vorsitzende Willi Dehne aus Gesundheitsgründen zurück. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Willi Dehne hat sich große Verdienste um den Verein erworben. Mit Kurt Kneiske übernahm ein Mann den Verein, der bereits viele Jahre Erfahrung in der Vereinsarbeit gesammelt hatte.

Fußball in den 60er Jahren
In der Zeit von 1964 bis 1968 konnte der Verein jeweils 30 bis 40 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren in den Sommerferien in das vom Kreis-, Turn- und Sportbund veranstaltete Zeltlager in Lindhöft bei Eckernförde entsenden. Unter der Führung des Jugendleiters Diethelm Dreschel (Spechtshorn) und seiner bei der Betreuung tatkräftig mithelfenden Ehefrau Ursel konnten die Jugendlichen bei Sport, Spiel und Baden in der Ostsee ungetrübte Ferienfreuden genießen. Während der 60er Jahre verlief der Sportbetrieb des Verein in gewohnten Bahnen.
1965 wurde ein Bus mit Unterstützung der Gemeinden Hohne und Spechtshorn gekauft.

1965 konnte auch eine Alte Herrenmannschaft zu den Punktspielen gemeldet werden. Diese Mannschaft bestand aus vielen ehemaligen Fußballern der alten Bezirksklassenmannschaft. So war es nicht verwunderlich, dass diese „Alten Herren“ viele Jahre in der Sonderklasse spielte. 1989 gründete dieser Kreis von Sportkameraden die „Gruppe ’89“, die durch Fahrten und regelmäßige Treffen heute noch die alte Kameradschaft pflegt.
Die 1. Knaben wurde Kreismeister. Später spielte der Jahrgang mehrere Jahre in der Sonderklasse der A-Jugend. Aus dieser Mannschaft entsprangen viele Spieler, die später in den 70er Jahren den Hohner Fußball im Kreis Celle gut präsentierte.

Im Jahre 1966 trat der Leiter der Handballsparte, „Adchen“ Schmidt (H-Nr. 11), aus Altersgründen von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wurde Siegfried Baron (Spechtshorn), Trainer der Handballmannschaften wurde Peter Laging.

1967 übernahm Heinz Hasse (H-Nr. 183) die Betreuung der Zweiten Herrenmannschaft. In der Jahreshauptversammlung von 1969 wurde Kassen-wart Adolf Schmidt unter Ernennung zum Ehrenmitglied des Vereins aus seinem Amt verabschiedet. Sein Nachfolger wurde Erich Thölke (H-Nr. 80), der dieses Amt über 20 Jahre mit viel Sorgfalt ausführte und für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt wurde.


Fußball in den 70er Jahren
1970 musste die Erste Herrenmannschaft aus der Kreisklasse A in die Kreisklasse B-Süd absteigen. Das war für viele Vereinsmitglieder eine bittere Pille. Die Mannschaft aber resignierte nicht. Heinrich Neumann (H-Nr. 4) wurde neuer Trainer. „Heini“ Neumann hatte mit der B-Lizenz eine qualifizierte Trainerausbildung. Bereits 1959 legte er als einer der ersten Trainer aus dem Landkreis Celle die Prüfung ab. In den nächsten Jahren war die Erste Herren in der Spitzengruppe ihrer Klasse zu finden und 1973 punktgleich mit Fortuna Celle auf dem ersten Platz. Das so notwendig gewordene Entscheidungsspiel in Nienhagen wurde mit 0:1 verloren; der glückliche Aufsteiger hieß somit Fortuna. Im Kreispokalturnier gelang es der Mannschaft, bis ins Endspiel vorzudringen. Hier scheiterte sie nach großartigem Spiel an TuS Eversen-Sülze. Im Jubiläumsjahr „50 Jahre TuS“ machten beide Herrenmannschaften dem Verein ein besonderes Geschenk. Die Erste Mannschaft erkämpfte sich den Aufstieg in die Kreisklasse A und die Zweite Herrenmannschaft, die im Jahre 1972 die Staffelmeisterschaft in der Kreisklasse C-Süd errang, stieg in diesem Jahr in die Kreisklasse B-Süd auf. So führte die jahrelange Trainingsarbeit von Heinrich Neumann auch zu äußeren Erfolgen.
Die 74er Aufsteiger spielten nur zwei Jahre erfolgreich in der Kreisliga unter Heini Neumann. Die Mannschaft hatte damals ein hohes spielerisches Potential. Leider waren die Rahmenbedingungen für regelmäßiges Training nicht gegeben. Der Hohner Sportplatz hatte noch kein Flutlicht und viele der Leistungsträger waren unter der Woche bei der Bundeswehr oder mit dem Studium beschäftigt. Hinzu kam noch die Doppelbelastung einiger Spieler durch Tennisverpflichtungen am Wochenende. Auch schlossen sich einige Spieler anderen Vereinen an. Der Abstieg 1976 war bitter. Dem neuen Trainer Siegfried Liefert (Rohrbruch 17) gelang es mit neuen jungen Spielern wie Peter Hein (H-Nr. 185) und Ralf Serra (H-Nr. 133), 1978 ein Entscheidungsspiel gegen TuS Eschede zu erzwingen. Leider wurde dieses denkwürdige Aufstiegsspiel mit 0:3, vor über 400 Zuschauern in Eldingen, verloren. Die Enttäuschung war damals sehr groß.

Fußball in den 80er Jahren
Anfang der 80er Jahre leitete Trainer Erhard Thölke (H-Nr. 80) einen Generationswechsel ein. Das neu erstellte Flutlicht ermöglichte ein ganzjähriges Training. Er arbeitete konzentriert mit der jungen Mannschaft an sportlichen und charakterlichen Schwächen. Training war auch vonnöten, denn diese Jahrgänge hatten nicht das Talent der Spieler aus den 70er Jahren. Ähnlich wie Heini Neumann musste auch Erhard Thölke mehrere Jahre bis 1984 warten, bis der Aufstieg in die Kreisliga gelang. Obwohl man kaum mehr als 15 Punkte abgab, standen immer wieder Ausnahmemannschaften wie Nienhagen, Altenhagen oder Eintracht Celle dem Aufstieg im Weg. Umso enttäuschender war der direkte Wiederabstieg in die Kreisklasse 1985. Hohne hatte zu dieser Zeit zwischenzeitlich sogar drei Herrenmannschaften gemeldet. Die dritte Mannschaft wurde von fußballbegeisterten Feuerwehrleuten und Sportkameraden aus Marwede, deren Verein aufgelöst wurde, gebildet.

Der Abstieg führte aber nicht zu einem sportlichen Einbruch. Die Mannschaft blieb zusammen und konnte mit dem neuen Trainer Gerd Krüger (Amselweg 1) der, wie Erhard Thölke, im Besitz der B-Lizenz war, im Jahr 1987 den Wiederaufstieg feiern. In der Kreisliga übernahm Dietmar Ruschitzka (Amselweg 3) als Spielertrainer die Mannschaft und sorgte dafür, dass Hohne nicht zur „Fahrstuhlmannschaft“ wird. Fünf Jahre Kreisligazugehörigkeit sollten folgen. Dabei gelang es in der Saison 1989/90, nach einem schlechten Saisonstart von 5:25 Punkten, dem Abstieg zu entgehen. In der Saison 1988/89 verpasste man nur knapp die Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse. Das entscheidende Spiel wurde allerdings klar mit 6:1 gegen Hambühren verloren.

Fußball in den 90er Jahren
Äußerst unglücklich stieg die Erste Herren 1992 wieder aus der Kreisliga ab. In dieser Saison mussten vier Mannschaften absteigen und der TuS belegte diesen undankbaren viertletzten Platz mit 26 Punkten. Aber auch dieser Abstieg ließ die Mannschaft nicht auseinander fallen. Der neue Trainer Volker Hein (Rohrbruch 13) verhinderte ein Abrutschen der Mannschaft und spielte in den folgenden zwei Jahren im oberen Mittelfeld mit. Da die Leistungsträger der 80er Jahre nicht mehr zur Verfügung standen, mussten die jüngeren die Verantwortung übernehmen. Unter Trainer Achim Berner (Ahnsbeck) gelang 1995 der Aufstieg in die Kreisliga. Mit einer unvergesslichen Aufstiegsfeier wurde dieses Ereignis begangen.

In der Kreisliga 1995/96 wähnte man sich zum Beginn der Rückserie schon in Sicherheit. Nach einem Einbruch zum Rückserienstart geriet die Mannschaft in Abstiegsgefahr, aus der man sich nicht mehr befreien konnte. Buchstäblich in der letzten Minute wurde der Abstieg besiegelt, als Hohne in den Schlussminuten gegen Eversen den Sieg verspielte und Ahnsbeck sich durch einen Sieg in den Schlussminuten rettete. Seit 1996 wird die Mannschaft wieder von Dietmar Ruschitzka betreut. 1998 gelang beinahe wieder der Aufstieg in die Kreisliga. Dazu hätte aber Hohne die Schützenhilfe von Eldingen in der Kreisliga benötigt. Die Eldinger verloren aber ihr Aufstiegsspiel und somit wurde kein Platz in der Kreisliga frei für Hohne. Ende der 90er Jahre machten sich leider die schwachen Jugendjahrgänge 1972-1979 bemerkbar. Die Erste Herren hatte mittlerweile ein recht hohes Durchschnittsalter und bedurfte dringend der Verjüngung.
Der Alten Herren gelang 1998 der Aufstieg in die Sonderklasse. Reinhard Otte (H-Nr. 216) hatte zu Beginn der 90er Jahre die Alte Herren vor dem Abmelden bewahrt, in dem er ältere Spieler reaktivierte und jüngere Spieler für eine Pflichtspielsaison (ohne Punktwertung) motivierte. Sportlich entwickelte sich die Mannschaft kontinuierlich in die obere Tabellenhälfte der Kreisklasse. Der Aufstieg wurde aber oft knapp verfehlt. 1997 verpasste man den sicher geglaubten Aufstieg am letzten Spieltag gegen Eschede. Aber 1998 wurde der Aufstieg besiegelt und mit einer großen Aufstiegsfeier bejubelt. Die Alte Herren etablierte sich in der Sonderklasse bis 2006 und konnte bei Spielermangel immer leistungsstarke Spieler an die Erste und Zweite Herren abgeben.
Einige Alte Herrenspieler waren mit den Jahren sogar für die Alte Herren „zu alt“. Deshalb gründete sich auf Initiative von Bernhard Marwede (Spechtshorn) und Roland Maaß (Ahnsbeck) eine Altligamannschaft, die auf dem Kleinfeld mit sieben Feldspielern spielt. Im ersten Jahr der Gründung nahm man außer Konkurrenz teil. Auf einen möglichen Aufstieg wurde eine Saison verzichtet, da viele Spieler der Altliga durch ihren doppelten Einsatz in der Alten Herren belastet sind.

Fußball nach der Jahrhundertwende
Die Erste Herrenmannschaft übernahm in der Saison 1999/2000 Uwe Schulz aus Helmerkamp und sein Vorgänger Dietmar Ruschitzka blieb Spartenleiter. Der B-Lizenzinhaber, der in Hambühren aufgewachsen ist, hatte zuvor in Ummern und die Hohner Jugend trainiert. Uwe hatte vor der Übernahme der 1. Herren die A-Jugend trainiert, in der die starken Jahrgänge 1979-81 spielten. Diese Jahrgänge baute Uwe auch kontinuierlich in die Erste Herren ein und verjüngte die Mannschaft stark. In der Saison 2001/02 gelang der Aufstieg in die Kreisliga.
Die Alte Herren verpasste im Jahr 2002 nur knapp die Hallenkreismeisterschaft und wurde nach dem verlorenen Spiel gegen den späteren Kreismeister SC Vorwerk Zweiter. Auch im Kreispokalendspiel 2005 musste sich die Alte Herren mit dem Vizetitel zufrieden geben, nachdem man das Endspiel gegen den SV Altencelle 1:4 in Höfer verloren hatte. In der Saison 2005/06 konnte die Alte Herren einen Abstieg aus der Kreisliga unter Trainer Andreas Kahle mit einer mittlerweile überalteten Mannschaft abwenden. Da eine Verjüngung durch eigenen „Nachwuchs“ nicht erreichbar war, gründete man im Altherrenbereich eine Spielgemeinschaft mit Ummern für die Saison 2006/07. In der Spielgemeinschaft spielen eine Alte Herren, eine Altligamannschaft und eine Ü45-Mannschaft.

 

Fußballherren 1984
Fußballherren 1995
Fußballherren 2002
Fußballjugend 1998

 Fußballjugend in den 70er, 80er und 90er Jahren
Wie in anderen Vereinen auch, beginnen unsere Fußballer immer früher mit dem Spielen. Hat man in den 70er Jahren noch als 10-Jähriger in der „Knaben“ das Fußballspielen begonnen, so starten heute die Jüngsten bereits in der G-Jugend, oder auch „Pampersliga“ genannt, mit vier bis sechs Jahren. Es ist ein Erlebnis, wie die Kleinsten versuchen, das Spiel zu begreifen, den Ball zu beherrschen und sich auf kleinstem Raum um den Ball versammeln. Das Spielergebnis ist in dieser Altersklasse zweitrangig, da Mannschaftsspiel in diesem Alter kaum zustande kommt. Ballgewöhnung und Bewegungsmotorik sind die wichtigsten Ausbildungsziele der Trainer, die zumeist als Väter versuchen, ihr Können an die Kleinen weiterzugeben. Mit Rücksicht auf die Gesundheit der Kinder gehen unsere Kleinsten recht früh in die Hohner Turnhalle und spielen ebenfalls von klein an um Punkte.
Durch den immer früheren Einstieg in das Fußballspiel stieg auch die Anzahl unserer Jugendfußballer. Waren es in den 70er und 80er Jahre ca. fünfzig Jugendliche, so spielten Ende der 90er Jahre über einhundert Jugendfußballer aktiv Fußball.

Rückblende auf die Fußballjahrgänge 1959 bis 1965
In den 70er Jahren hatten wir vorübergehend eine Spielgemeinschaft mit dem MTV Ahnsbeck. Die sehr erfolgreichen Jahrgänge 58/59/60 spielten hier in der Spielgemeinschaft um die Kreismeisterschaft. Nach Auflösung der Spielgemeinschaft mit Ahnsbeck konnte eine Hohner C-Jugend (Jahrgang 61/62) unter der Betreuung von Heinz Schwancke (Helmerkamp) und Hartmut Pankratz (Spechtshorn) 1975 einen Staffelsieg erringen. Erfolgreich war dieser Jahrgang ebenfalls in der Halle und erreichte dreimal die Endrunde, wo man jeweils einen dritten Platz erreichte.

Rückblende auf die Fußballjahrgänge 1966 bis 1978
Als man Anfang der 80er Jahre wieder Mühe hatte, für die Spieler Mannschaften zu stellen, begab man sich in eine Spielgemeinschaft mit Langlingen und Wienhausen. Die Jugendleiter Gerd Krüger (Amselweg 1) und Reinhold Cammann (H-Nr. 157) koordinierten damals die nicht einfachen Betreuungs- und Fahrerprobleme. Es war schwer Betreuer zu finden, die bereit waren, zu jedem Spiel und Training zu fahren. Auch die Identifikation der Spieler zu dem eigenen Verein ließ nach und man musste kritisch feststellen, dass dem Hohner Fußballsport viele Spieler in dieser Zeit verloren gingen. Eine Alternative zu dieser Spielgemeinschaft gab es damals für die schwachen Jahrgänge 1971 bis 1977 nicht. Sportlich spielten die Mannschaften stets um Staffelsiege, Kreismeisterschaften und Kreispokalsiege. Die Organisation der Spielgemeinschaft war damals sehr gut. Besonders der MTV Langlingen leistete sehr viel Arbeit in dieser Spielgemeinschaft. In dieser Zeit sind viele freundschaftliche Bindungen zwischen Spielern und Betreuern gewachsen, die bis heute gehalten haben. Der Betreuerstab war damals so groß, dass eine eigene Betreuermannschaft aufgestellt wurde, die regelmäßig an Freizeitturnieren teilnahm. Auch richteten die Vereine Wienhausen, Langlingen und Hohne abwechselnd Betreuerbälle aus.
Einen schweren Schlag für den Hohner Jugendfußball bedeutete den Unfalltod von Peter Hein am 10. Juli 1983. Peter hatte sich große Verdienste um den Hohner Jugendfußball erworben. Vielen Hohner Fußballern hatte er trotz seiner eigenen Jugend das Fußballspielen beige-bracht. Auf dem 7er Feld feierte er 1980 mit der D-Jugend einen Kreismeister-titel.


Fußballjahrgänge 1979 bis 1992
Fußballjugendleiter Bernhard Marwede (Spechtshorn) baute am Ende der 80er Jahre mit dem Jahrgang 1979/80 den ersten starken Jahrgang auf, der nicht mehr in der Spielgemeinschaft spielen sollte. Die stärkere Identifikation der Kinder mit der Mannschaft im „Ort“ führte zu geringeren Spielerabgängen, so dass der TuS Hohne-Spechtshorn sogar wieder eine eigene A-Jugend stellen konnte. 1988 fanden in Hohne die Kreispokalendspiele statt. Vorübergehend wurde 1990 eine Spielgemeinschaft mit Ummern/Groß Oesingen/Wagenhoff gegründet. Diese bedeutete eine Zwischenstation auf dem Weg in den Hohner Herrenfußball. Wie bereits erwähnt, hat die Quantität im Hohner Jugendfußball stark zugenommen. Es wurde auch leichter, für eine Hohner Mannschaft Jugendbetreuer zu finden. Die Tabellenstände der Hohner Fußballer verschlechterten sich relativ. Die Jugendabteilung verfügt in jedem Jahrgang über einige gute Einzelspieler, die auch regelmäßig zur Kreisauswahl berufen werden. Die Hohner Mannschaften müssen sich aber in den Tabellen oft mit unteren Ständen abfinden. Zu stark sind die Gegner aus den Spielgemeinschaften, die oftmals aus drei Vereinen bestehen und über Einzugsgebiete von bis zu 10.000 Einwohnern verfügen. In der Erkenntnis dieser Tatsache arbeiten die Jugendbetreuer mit ihren Mannschaften. Das Hauptziel, die Heranführung von möglichst vielen Jugendlichen an den Herrenbereich, ist durch die starke Verjüngung des Herrenbereiches seit 1999 gelungen. Hier hatten die Fußballer in den 90er Jahren eine Durststrecke zu überwinden.
Herausheben kann man sicherlich den Jahrgang 1983/84, der Kreispokalsieger in der D-Jugend wurde und in der B-Jugend zusammen in einer Spielgemeinschaft mit Langlingen Vize-Kreismeister, Vize-Kreispokalsieger und Teilnehmer an der Hallenendrunde war. Auch der Jahrgang 1989/90 hat die Hallenrunde in der C-Jugend einmal erreicht.
Seit 2004 arbeitet die Fußballjugendabteilung in den älteren Jahrgängen verstärkt mit Ummern zusammen. Dem Jahrgang 1987/88 (A-Jugend) gelang im Kreis Gifhorn im Jahr 2005 der Aufstieg in die Kreisliga. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Ummern ist geplant.
Die Jahrgänge 1979-1984 bilden seit dem Jahr 2000 den Kern der Ersten Herren. Ihnen gelang der Aufstieg in die Kreisliga im Jahr 2002.

Fußballjahrgänge 1993 bis 2001
Bei den unteren Jahrgängen G- bis D-Jugend kann der TuS Hohne-Spechtshorn eigene Mannschaften aufstellen. Erfolgreich war man in der Saison 2004/05 in der Halle, als die G-Jugend und die E-Jugend den Einzug in die Endrunde schafften. Erfreulich ist auch der gute Zulauf in der G- und F-Jugend.
Roland Maaß (Ahnsbeck), Ingo Heinrich (H-Nr. 137) und Michael Minzlaff (Danziger Str. 8a) haben als Jugendleiter die Strategie der Unabhängigkeit von Spielgemeinschaften fortgesetzt.

Außersportliche Aktivitäten
Neben den sportlichen Aktivitäten der Jugendfußballer versuchen die Betreuer den Jugendlichen in der Freizeit auch andere gemeinsame Aktivitäten zu bieten. So zelten die Jüngsten jährlich zum Saisonende. Hier wird beim Lagerfeuer gegrillt und die Fußballer unternehmen ihre ersten Nachtwanderungen. Die älteren Jahrgänge chartern auch schon mal einen Bus und schauen sich in Hannover oder Hamburg attraktive Spiele der Fußballnationalmannschaft oder Bundesliga an.

Fazit Hohner Fußballjugendarbeit
Die kontinuierliche Jugendarbeit hat dafür gesorgt, dass im Herrenfußball des TuS Hohne-Spechtshorn immer zwei Herrenmannschaften gemeldet werden konnten und dass die Erste Herren in den letzten 50 Jahren kontinuierlich auf dem gleichen Niveau spielte. 
 

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