Begriff und Entwicklung des Judosports

Judo ist ein Wettkampfsport mit Charakterbildung

Vor über 120 Jahren (1882) hat Jigoro Kano seinen Judosport begründet. Aus den alten Kriegskünsten der Samurai hat er die gefährlichen Techniken (Waffenangriffe, Tritt- und Schlagtechniken) entfernt und daraus ein neues System kreiert. Er nannte es den sanften Weg (Ju – sanft und do – Weg). Der größtmögliche Einsatz von Geist und Körper (Siegen durch Nachgeben, nicht Kraft gegen Kraft einsetzen) unter moralischen Gesichtspunkten (durch gegenseitige Hilfe gemeinsam Fortschritte erzielen) ließ Judo zu einem wichtigen Erziehungssystem werden. Darauf war Jigoro Kano besonders stolz. Spätestens seit den Olympischen Spielen von 1964 in Tokio, als Judo ins Programm aufgenommen wurde, ist diese Sportart auch in Europa populär geworden.

Was macht Judo so interessant?

Einmal die vielseitigen körperlichen Anforderungen und zum anderen die sozialen Verhaltensweisen, die im Umgang mit dem Trainingsgerät „Partner“ geübt und gemeinsam erarbeitet werden. Zurückgreifend auf die japanische Mentalität kommt der Achtung des Partners, die durch die Verbeugung ausgedrückt wird, eine große Bedeutung zu. Judo ist primär Wettkampf, das Erfahren des eigenen Körpers und das Ausreizen der Grenzen. Aber auch dem Spieltrieb und der Kreativität werden breite Räume gelassen.

Vor 50 Jahren war es Karl – Heinz Woltersmann, der in der Celler Region für diese faszinierende Sportart warb.

Judo führt zu innerer Reife und Zufriedenheit, wenn die japanische Weisheit:

                „Der Weg ist das Ziel“

richtig verstanden wird!

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