Die jüngsten Wettkampf – Judoka des TUS Hohne/Spechtshorn starteten bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften

Der Begründer des Judosports hieß Jigoro Kano und lebte von 1860 – 1939 in Japan. Jigoro Kano legte besonderen Wert darauf, dass beim Judo nicht nur der Körper trainiert wird, sondern auch die moralische Seite einen hohen Stellenwert genießt. Damit meinte er die Charakterschulung zur Persönlichkeitsentwicklung, die nur durch partnerschaftliches Verhalten und Handeln erreicht werden kann. Judo ist ein Zweikampfsport, bei dem der Partner das wichtigste „Trainingsgerät“ ist. In der untersten Altersklasse der acht bis zehnjährigen Judoka (U 11) geht es bei Meisterschaften vorrangig darum, wichtige Erfahrungen zu sammeln und auch die Erlebnisse bei Sieg und Niederlagen kennen zu lernen. Bei den Kreismeisterschaften waren fünf Mädchen und vier Jungen vom TUS Hohne/Spechtshorn vertreten. Die Geschwister Leonie und Hannah Bock kämpften das erste Mal und hinterließen einen starken Eindruck. Leonie begeisterte durch ihren Angriffswillen und konnte dreimal als Siegerin und somit als Kreismeisterin die Matte verlassen. Ihre Schwester hat ebenfalls einen großen Bewegungsdrang und landete nach drei Siegen und einer Niederlage auf dem 2. Rang. Die gleiche Platzierung erreichte Anna Breitenfeld mit einem Sieg bei einer Niederlage. Jennifer Killesreiter konnte nach zwei verlorenen Kämpfen noch einen Sieg für sich entscheiden. Für Kim Köther, die schon Kampferfahrung besitzt und sehr temperamentvoll ist, lief es nicht so gut. Sie musste sich zweimal geschlagen geben. Bei den Jungen kämpften Lasse Breitenfeld und Lauritz Petschke jeweils mit drei Siegen und einer Niederlage gute 2. Plätze heraus. In den leichten Gewichtsklassen hatten Jan – Erik Noordhof und Tjarde Enskonatus Schwierigkeiten mitzuhalten. Jan – Erik gelang nach drei Niederlagen noch ein Erfolgserlebnis, während der sonst so flinke Kämpfer Tjade zweimal getröstet werden musste. Auf Bezirksebene waren nicht nur viel mehr Teilnehmer, sondern auch das Niveau war bedeutend höher. Anna Breitenfeld hatte nach zwei Siegen und zwei Niederlagen wieder eine ausgeglichene Bilanz und sicherte sich die Bronzemedaille. Anna fiel durch einen aufrechten und besonnenen Kampfstil mit sauberen Techniken auf. Leonie Bock wurde nach zwei verlorenen Partien und einer gewonnenen Begegnung ebenfalls der 3. Platz zugesprochen. Ihre jüngere Schwester Hannah hatte an diesem Tag keine Siegeschance und sammelte wichtige Erfahrungen. Lauritz Petschke begann mit einer unkonzentrierten Auftaktniederlage gegen den späteren Bezirksmeister. Im zweiten Durchgang drehte er auf und beendete den Kampf vorzeitig nach wenigen Sekunden durch einen wunderschönen Körperwurf. Auch die nächste Auseinandersetzung konnte Lauritz mit einem schwungvollen Fußstopper für sich entscheiden und dafür die Silbermedaille in Empfang nehmen. Lasse Breitenfeld und Tjade Enskonatus kämpften zwar jeweils noch einen Sieg heraus, für eine Medaille reichte es aber leider nicht mehr.

von links nach rechts: Tjade, Lauritz, Lasse, Leonie, Anna und Hannah
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