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Ein Gemeinschaftsprojekt: Einweihung des neuen Bolzplatzes beim TuS
Ende August wurde der neue Bolzplatz für die Gemeinde Hohne feierlich eingeweiht und offiziell an den Verein übergeben.
Der neue Platz ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt und ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Ort. Ermöglicht wurde der Bau durch die großzügige Unterstützung der Butting Stiftung, die im Rahmen einer Verlosung unter 25 teilnehmenden Ortschaften sieben glückliche Gewinner auswählte – Hohne war eine davon davon. Die Stiftung stellte für das Projekt rund 13.000 Euro zur Verfügung, um insbesondere die Jugendarbeit, den Teamgeist und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Zusätzlich unterstützte die Schmarlohstiftung die notwendigen Bodenarbeiten mit weiteren 2.500 Euro.
Die Initiative für den Bolzplatz ging von Vera Konow und Mike Janetzko aus, die die Antragstellung und die erste Planung vorantrieben. In den folgenden Monaten engagierte sich ein kleines Team gemeinsam mit dem Jugend-, Sport- und Kulturausschuss, um das Projekt weiter auszugestalten. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Einsatz von Herbert Brandes, der seine langjährige Erfahrung aus der Fußballarbeit mit einbrachte.
Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich zunächst schwierig, da durch Umplanungen der Sportanlagen und den geplanten Kindergartenneubau Umwege genommen werden mussten. Schließlich stellte der alte Vorstand des TuS gemeinsam mit der Fußballsparte das heutige Gelände zur Verfügung und sicherte auch die zukünftige Pflege des Platzes zu.
Ein weiterer Meilenstein war die Vorbereitung des Bodens, die aufgrund von Unebenheiten lange auf sich warten ließ. Dank des tatkräftigen Einsatzes des neuen Vorstands, Rainer Hornbostel (stellvertretender Spartenleiter Fußball) und Platzwart Ingo Heinrich konnte die Fläche schließlich so hergerichtet werden, dass ein sicheres Spiel möglich ist.
Ein besonderer Dank ging an Thomas Janssen, der das Projekt in vielen Rollen unterstützte: als Ansprechpartner zur Butting Stiftung, als Ideengeber, als Koordinator und als Mann der Tat – inklusive selbst gebautem Erdbohrer und unermüdlichem Einsatz bei allen Arbeitseinsätzen.
Auch viele weitere Helferinnen und Helfer wurden namentlich erwähnt, darunter Andreas und Rainer Kahle (ehemaliger TuS-Vorstand), die Spieler der 1. Herrenmannschaft, Christian Neubüser sowie Leif Krössmann, der Maschinen und Arbeitskraft beisteuerte. Die gemeinsame Arbeit am Bolzplatz war für viele Beteiligte nicht nur produktiv, sondern auch ein schönes Erlebnis: „Ich persönlich hatte bei den Baueinsätzen sehr viel Spaß – und ich finde, von solchen Aktionen brauchen wir eigentlich viel mehr“, sagte Bürgermeister Jörn Künzle.
Mit dem neuen Bolzplatz wurde nicht nur ein Ort zum Spielen geschaffen, sondern auch ein Symbol für Zusammenarbeit und Engagement in der Dorfgemeinschaft. Den Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde Hohne steht nun ein moderner Platz zur Verfügung, auf dem sie toben, trainieren und gemeinsam Zeit verbringen können.
„Ich wünsche allen, die hier spielen werden, viel Spaß, faire Spiele und schöne gemeinsame Stunden auf diesem Platz“, so Jörn zum Abschluss.